| In den Werken und Anlagen der
Berliner Wasserbetriebe hat sich neben den historischen Bauten auch eine
beachtliche Anzahl von Maschinen und technischen Analagen erhalten, die
z. T. bereits vor 100 Jahren in Betrieb war. Diese Maschinen zeugen auf
eindrucksvolle Weise vom damals erreichten technischen Stan und der technischen
Entwicklung im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Hier
ist ein reicher Fundus an Maschinen und Technik noch erlebbar, der in dieser
Form einmalig ist für die Berliner Dankmallandschaft. 33 Wasserwerke,
Abwasserpumpwerke und Verwaltungsgebäude stehen unter Denkmalschutz.
Ein nicht geringer Teil dieser Maschinen und technischen Anlagen ist noch
in Betrieb bzw. wird als Reserveanlagen betriebsbereit gehalten. Einige
Maschinen befinden sich in stillgelegten älteren Werken oder Werkteilen.
Für deren Erhaltung müssen noch tragfähige Lösungen
gefunden werden. Andere historische Maschinen befinden sich in Museen (Wasserwerksmuseum,
Ökowerk Teufelssee, Lapidarium Pumpwerk III). Außer diesen öffentlich
zugänglichen Anlagen gibt es in den in der Ausstellung vorgestellten
Wasserwerken und Abwasserpumpwerken maschinentechnische Anlagen, die denkmalgeschützt
oder zumindest historisch wertvoll sind. Von den Dampfmaschinen über
Gasmotoren, Diesel- und Elektromotoren ist eine breite Platte des traditionsreichen
Maschinenbaus in Berlin zu sehen. Historische Antriebstechniken bei Wasser- und Abwasserwerken aus der Zeit von 1893 bis in die zwanziger Jahre hinein können hierauf kleinem Raum besichtigt werden. In einem erstmals zugänglichen Anbau des Schöpfmaschinenhauses A, ausgestattet mit Elektrokreiselpumpen aus den zwanziger Jahren, werden fünf Wasserwerke, ein Klärwerk und fünf Abwasserpumpwerke aus Berlin und Brandenburg mit ihren maschinentechnischen Anlagen und denkmalgeschützten Gebäuden in historischen und aktuellen Fotos und Zeichnungen vorgestellt. |
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