Vier in Berlin arbeitende Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden haben sich zusammengeschlossen, um das Wasser im Medium ihrer Kunst in das alte Wasserwerk Friedrichshagen zu bringen.

Geneviève Gilabert (geb. 1967)
Beate Spitzmüller (geb. 1963)
Michael Zeuch (geb. 1955)
Goswin Thijssen (geb.1953)

Damit verlässt das Museum im Wasserwerk zum zweiten Mal die gewohnten Pfade thematischer historischer Ausstellungen. Wieder werden hier moderne Kunstwerke in einen Dialog mit alter Maschinentechnik und der Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts und mit der Landschaft am Müggelsee treten.
Während die erste Ausstellung klassische Medien wie Grafik, Malerei und Skulptur zeigte, werden es jetzt eher abstrakte Arbeiten wie Installation, Videoinstallation und großflächige Fotos zu sehen sein. So unterschiedlich wie die gewählten Medien, sind auch die künstlerischen Handschriften.

Die Arbeiten stammen aus den Jahren 2001 bis 2004 und sind zum Teil erst im Vorlauf zu dieser Ausstellung entstanden. So die Videoinstallation zum Thema Wasser „Gefallen“ von Geneviève Gilabert, die sich durch die Maschinenhalle von 1893 und ihrer besonderen Atmosphäre anregen ließ.
Auch eines der großformatigen farbigen Bilder von Goswin Thijssen und die Installation „UND HIER: der aktuelle Wasserstand“ von Michael Zeuch wurden für diese Exposition gearbeitet.

Mit der zweiten Installation von Michael Zeuch, „Ein Schiff wird kommen“, ist eine ausgesprochen humorvolle Arbeit vertreten.